programm
 
 
Gordana Benić
 
Andriana Škunca
 
Branko Čegec
 
Marko Pogačar
 
 
Donnerstag 26.09.2013 / 19.30 Uhr
Literaturhaus Frankfurt am Main  
 
 
Moderation und Übersetzung: Alida Bremer
Deutsche Lesung: Nico Holonics, Schauspiel Frankfurt   
 
 
Ein Lyrikabend
 
Dieser Abend gilt der kroatischen Lyrik, die in der Literatur des Landes eine starke Gewichtung hat und nicht im geringsten ein Nischendasein führt. Gordana Benić lebt in Split an der dalmatinischen Küste. Ihre Gedichte und lyrische Prosa benennen die Schönheit, Melancholie und Historie dieser Landschaft. Die Lyrikerin und Fotografin Andriana Škunca lebt in Novalja auf der Insel Pag, wo sie schon ihre Kindheit verbrachte. Von dieser Insel und der dem Meer ausgelieferten Natur handelt die lyrische Prosa ihrer Lichtschrift von Novalja. Branko Čegec, einflussreicher und gestaltender Redakteur und Verleger aus Zagreb, entreißt mit seinen Gedichten im freien Vers dem Alltag die Alltäglichkeit durch Rhythmus und Zeitmaß. Ein scharfer, nicht zu korrumpierender Beobachter. Marko Pogačar, geboren 1984 in Split, schreibt süchtig machende Verse für gewöhnliche Menschen, Gedichte, die bestechen durch überraschende, auch drastische Bilder und eine kunstvolle Poetik.

 

 
 
 
 
Zvonko Maković
 
Marko Pogačar 

 

Montag 07.10.2013 / 20 Uhr
Lyrik Kabinett München 
 
 

Moderation: Hana Stojić und Verena Nolte
Deutsche Lesung: Matthias Hirth

 
Lesung und Gespräch
 

Der Lyriker Zvonko Maković, geb. 1947 in Osijek, lehrt moderne Kunst und visuelle Kommunikation an der Universität Zagreb. Er liest aus seinem Gedichtband „lügen, warum nicht?“, der 2011 im Verlag Wunderhorn erschienen ist. Seine Gedichte spiegeln seine enge Verbindung zur Kunst. "alles ist wie 1912 als/ernst ludwig kirchner/die kubikräume zerschlug/mit der emotionalen bombe/als er mit den schwarzen spitzen figuren/das baldige zerfallen ankündigte" (aus dem Gedicht: Ein beitrag zur Geschichte der kroatischen Literatur).

Marko Pogačar, geb. 1984 in Split, ist Lyriker, Essayist und Redakteur der Literaturzeitschrift Quorum.  Er liest aus dem zweisprachigen Gedichtband „An die verlorenen Hälften“, der 2010 in der Edition Korrespondenzen Wien veröffentlicht wurde. "Expeditionen in ein absolutes und radikales Neuland der Metaphern. Eine glühend-obsessive Neuvermessung aller Welt-, Kultur- und Alltagsdinge reißt uns mit" (Andreas Nentwich im Börsenblatt des Deutschen Buchhandels).

Beide Gedichtbände wurden von Alida Bremer ins Deutsche übersetzt.

Tel: +49 (0)89 34 62 99 / Eintritt: € 7,- / € 5,-

Mitglieder: freier Eintritt

 
 
 
Edo Popović
 
Rujana Jeger
 
 
 
Dienstag 08.10.2013 / 19.30 Uhr
Münchner Stadtbibliothek, Gasteig/Black Box  
 
 

Begrüßung: Dr. Arne Ackermann, Direktor der Münchner Stadtbibliothek
Moderation: Verena Nolte und Hana Stojić
Deutsche Lesung: Matthias Hirth

 
Lesung und Gespräch
  

Edo Popović, geboren 1957 in Livno, Bosnien und Herzegowina, ist mit seinen Romanen und Erzählbänden einer der aufregendsten Erzähler Südosteuropas. Auf Deutsch erschien zuletzt der Roman Aufstand der Ungenießbaren (üb. v. Alida Bremer, Luchterhand Literaturverlag München 2012), der sich den Verlierern und Ausgestoßenen der Wohlstandsgesellschaft zuwendet. Er lebt heute in Zagreb und Ribnik.

Rujana Jeger, 1968 in Zagreb geboren, wo sie nach einem Aufenthaltin Wien heute wieder lebt, erzählt in ihrem Roman Darkroom (dt. 2004) von einer Jugend im Chaos von Krieg und Umbruch. In Kroatien sind ihre Kolumnen für Zeitschriften als Bücher und zuletzt ein Prosaband über Hunde und Menschen erschienen, aus dem sie eine Kostprobe geben wird.

 

Eintritt: 6 Euro/ermäßigt 5 Euro
Tickets über München Ticket www.muenchenticket.de, Tel: 089 54 81 81 81 oder an der Vorverkaufsstelle im Gasteig, Glashalle.

 


 

 
 
 

Miroslav Krleža

 
Meisterschaft und Fragwürdigkeit
 
 
 
Dienstag 15.10.2013 / 15 Uhr
Literaturhaus Berlin, Kaminraum  
 
 
 
Symposium der Deutschen Gesellschaft für Kroatistik
  

Das Symposium findet im Vorfeld von na brodu statt.

Der Beitritt Kroatiens zur EU macht die Jahrhunderte währende Gemeinschaft dieser Region mit der europäischen Kultur wieder gegenwärtig. Aus diesem Anlass findet das Symposium der Deutschen Gesellschaft für Kroatistik (Berlin/Bamberg) zu Miroslav Krleža (1893-1981), einem der wichtigsten kroatischen Autoren im ehemaligen Jugoslawien, statt. Mit großer Sprachgewalt und Produktivität war dieser Schriftsteller in vielen Literaturen zu Hause. 1961 stand er zusammen mit Ivo Andrić für den Nobelpreis zur Wahl.

Als einer der großen Gründergestalten der modernen kroatischen Literatur gehört Miroslav Krleža heute zum festen Bestand der europäischen Literaturen, der Verwurzelung mit Grenzüberschreitung zu verbinden wusste und mit seinen Werken eine Literatur der historischen Region Pannoniens (zwischen Wien, Ungarn, Kroatien) schuf. Er erforschte die Potentiale der kroatischen Sprache und ihrer regionalen Sprechweisen (Kajkavisch). Vor dem Hintergrund von Gesellschaftskritik, Krieg, Niedergang und später des kommunistischen Jugoslawien entfalten sich seine Werke mit einer an Thomas Manns Roman- und an Marcel Prousts Erinnerungstechnik gemahnenden Intensität, z. B. der Roman Die Rückkehr des Filip Latinović (1932). Mit seinem Drama Die Glembays (1928) schuf Miroslav Krleža die kroatischen Buddenbrooks.

Die Wirkung von Miroslav Krleža ist unumstritten, aber durchaus auch fragwürdig. Neben den gewaltigen von ihm ausgehenden Anregungen und Forschungsimpulsen, steht die Frage im Raum, ob sein Einfluss und Gewicht literarische Entwicklungen in Kroatien auch behindert haben. 

Drei Vorträge mit Diskussion eröffnen die Zugänge zu Miroslav Krleža:
Alida Bremer (Münster): Der kroatische Gott Mars: Der erste Weltkrieg und Krležas Schreiben 
Marijana Erstić (Siegen): Unter dem Stern von Niedergang und Katastrophe: Die Glembays als die kroatischen Buddenbrooks
Angela Richter (Halle), Anne Cornelia Kenneweg (Leipzig): Unter dem Dach der europäischen Kultur: Erasmus von Rotterdam, Miroslav Krleža und die europäische Moderne.

 

Eintritt frei

 

 
 
Igor Štiks
 
Bora Ćosić
 
Alida Bremer
 
Elisabeth von Erdmann
 
Verena Nolte und weitere
 
 
 
Dienstag 15.10.2013 / 17 Uhr
Literaturhaus Berlin, Kaminraum
 
 
 
 
Runder Tisch Miroslav Krleža heute
 

Im Anschluss an das Symposium zu Miroslav Krleža diskutieren
Igor Štiks, Bora Ćosić, Alida Bremer, Elisabeth von Erdmann, Verena Nolte und weitere
über den Einfluss dieses großen Schriftstellers auf literarische Entwicklungen in Kroatien bis heute.


Eintritt frei 

 
 
Slavenka Drakulić
 
Bora Ćosić
 
Igor Štiks
 
 
 
Dienstag 15.10.2013 / 20 Uhr
Literaturhaus Berlin, Kaminraum
 
 
Moderation: Alida Bremer
Deutsche Lesung: Marica Bodrožić und Ernest Wichner
 
 
Lesung und Gespräch
 

Slavenka Drakulić, 1949 in Rijeka, Igor Štiks,1977 in Sarajevo, Bosnien und Herzegowina und Bora Ćosić, 1932 in Zagreb geboren, in Belgrad groß geworden, haben trotz des Generationenunterschieds Vieles gemeinsam, was sich in den Lesungen und im Gespräch dieses Abends zeigen wird. Alle drei haben die Erfahrung des Exils gemacht. Sie schreiben in unterschiedlicher literarischer Form politische Essays, in denen sie sich alle Freiheit nehmen und sind vor allem Dichter und Schriftsteller mit überwältigender sprachlicher Virtuosität. 

 
 
 
 
Ivana Bodrožić
 
Ivana Šojat-Kuči 

 

Mittwoch 16.10.2013 / 20 Uhr
Literaturhaus Berlin / Kaminraum 
 
 

Moderation: Alida Bremer
Deutsche Lesung: Marica Bodrožić und Ernest Wichner

 
Lesung und Gespräch
 

Zwei Schriftstellerinnen aus Slawonien, im Nordosten Kroatiens, treten hier auf, Ivana Šojat-Kuči, 1971 in Osijek an der Drava und Ivana Bodrožić 1982 unweit davon in Vukovar an Vuka und Donau geboren. Beide Autorinnen wurden jung, Ivana Bodrožić als Kind, Zeuginnen des Krieges, in dem Vukovar zerstört und Osijek belagert und beschossen wurde. Beide haben diese Erfahrung in die Literatur eingebracht. Ivana Šojat-Kuči liest aus ihrem Roman Unterstadt (Originaltitel), auf Deutsch in einer Teilübersetzung von Mascha Dabić vorliegend, in der sie Frauenschicksale einer deutschen Osijeker Familie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und im zweiten Weltkrieg thematisiert. Ivana Bodrožić liest aus ihrem Roman Hotel Nirgendwo (üb. v. Marica Bodrožić, Zsolnay Verlag, Wien 2012), der die Existenz als Flüchtlingskind aus einer verfolgten Stadt Ende des 20. Jahrhunderts erzählt. 

 

 
 
Ivana Sajko
 
Alen Sinkauz
 
Nenad Sinkauz
 
 
 
Samstag, 02.11.2013 / 19 Uhr (geänderte Uhrzeit)
Literaturhaus Rostock im Peter-Weiss-Haus  
 
 

Performer: Ivana Sajko, Alen Sinkauz, Nenad Sinkauz
Text und Regie: Ivana Sajko
Dramaturgie: Sandro Siljan
Musik: Alen Sinkauz, Nenad Sinkauz
Moderation: Alida Bremer

 
 
Szenen mit Apfel Performance
 

Das Stück Szenen mit Apfel (Prizori s jabukom) von Ivana Sajko wurde vom biblischen Motiv der Vertreibung aus dem Paradies angeregt. Aus heutiger Sicht wirft diese Geschichte die Frage auf, ob es möglich ist, die Anlage des Garten Eden in der Katastrophengesellschaft zu errichten und ob es überhaupt human ist, sich einen solchen zu wünschen, ob etwa so ein Verlangen nicht tiefste soziale Unkenntnis verkörpern würde und die Bewohner dieses Gartens nicht eine privilegierte Eliteklasse darstellen würden, um schließlich in einem Zustand ununterbrochener Paranoia zu leben, weil ihnen bewusst wäre, dass die Tore zum Paradies eines Tages nachgeben würden und sie gezwungen wären die Welt anzusehen, die sie nicht hatten retten können. Das Stück zeigt die Geschichte eines solchen Verderbens auf.

Alen Sinkauz, geboren 1978 und Nenad Sinkauz, geboren 1980, sind Musiker und Komponisten. Seit 2008 produzieren sie eigene Theater- und audiovisuelle Projekte. Für Ivana Sajko komponieren und performen sie seit 2010.

 

 
 
 
 
Renato Baretić
 
Zoran Ferić 

 

Mittwoch 06.11.2013 / 19.30 Uhr
Literaturhaus Hamburg 
 
 

Moderation: Alida Bremer
Deutsche Lesung: Michail Paweletz

 
Lesung und Gespräch
 

Zoran Ferić, geboren 1961 und Renato Baretić, Jahrgang 1963, gehören zu den großen Erzählern der südosteuropäischen Gegenwartsliteratur. Beide in Zagreb geboren, lebt Baretić seit 1993 in Split. In Zoran Ferićs großem Roman Das Alter kam am 23. Mai gegen 11 Uhr (üb. v. Klaus Detlef Olof, Folio Verlag Bozen/Wien 2012), der aus der Gegenwart auf jugoslawische Lebensläufe zurückblickt, bietet Zagreb, die Heimatstadt des Autors, die Kulisse für eine spektakulär libertinäre Dreiecksbeziehung bietet. Dass sie auf einem Schiff in der Adria zu Ende geht, ist eben die kroatische Besonderheit.

In Renato Baretićs Roman Der achte Beauftragte (üb. v. Alida Bremer, Dittrich Verlag Berlin 2013) wird ein junger Karrierepolitiker aus der Hauptstadt wegen eines Skandals vorübergehend auf die imaginäre Adriainsel Drittchen entsandt, wo er sich an der Erfahrung mit störrischen Inselmenschen läutern kann. Baretić erfindet sogar einen eigenen absonderlichen Inseldialekt, in den der junge Held wider Willen trotz heftigen Sträubens verfällt und mit ihm der hingerissene Leser.

 

 
 
 
Renato Baretić
 
Ludwig Bauer
 
 
 
Donnerstag 07.11.2013 / 19.00 Uhr
Literaturhaus Oberpfalz  
 
 

Moderation: Verena Nolte und Hana Stojić
Deutsche Lesung: Fritz Barth

 
Lesung und Gespräch
  

Ludwig Bauer, geboren 1941 in Sisak, gehört zu den bekanntesten Schriftstellern seines Landes. Auch die Romane des 1963 in Zagreb geborenen Renato Baretić sind in Kroatien Bestseller. Ludwig Bauer thematisiert in seiner Prosa immer wieder das Schicksal der Deutschen und Österreicher im Südosten Europas. Er liest aus dem 1990 zum ersten Mal in Sarajevo erschienen Roman Kurze Chronik der Familie Weber, der als Kult-Roman über die Donaudeutschen gilt. Er liegt in der noch unveröffentlichten deutschen Übersetzung von Reinhard Huljus und Ante Rakonca vor. Ein Teilabdruck erscheint in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Spiegelungen des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) in München. Die Buchveröffentlichung ist für 2014 im Donat-Verlag Bremen geplant.

Renato Baretić, großer Erzähler und einer der bekanntesten Kolumnisten seines Landes, liest aus seinem Roman Der achte Beauftragte (siehe 6. November in Hamburg), den Alida Bremer kongenial ins Deutsche übersetzte (Dittrich Verlag Berlin 2013). 

 

 
 
 
Jurica Pavičić
 
Robert Perišić
 
 
 
Donnerstag 14.11.2013 / 19.00 Uhr
Literaturrat Thüringen und Stadt Weimar
Stadtbücherei Weimar, Steubenstr. 1, Gewölbekeller 
 
 

Moderation: Verena Nolte und Hana Stojić
Deutsche Lesung: Michael Wächter

 
Lesung und Gespräch
  

Jurica Pavičić, 1965 in Split geboren, liest in Weimar aus seinen neuen Erzählungen, die eigens für na brodu und dank einer Traduki Förderung von Blanka Stipetić übersetzt wurden. Vor kurzem erschien sein Essay Willkommen in Europa oder im Jugoslawien von 1985 in der Sondernummer 2013/3 „Kroatien in der EU“ der Neuen Rundschau, S. Fischer Verlag. 

Robert Perišić, geboren 1969 in Split, und  einer der wichtigsten und einflussreichsten Autoren der jüngeren Generation in Kroatien und den Balkanländern, liest aus seinem Roman Unser Mann vor Ort (üb. v. Klaus Detlef Olof im Leykam Buchverlag Graz 2011), in dem er das Alltagsleben und die Sorgen eines kroatischen Journalisten erzählt, der einen Mann in den Irak als Kriegsberichterstatter entsandte.

 

 
 
 
 
Edo Popović
 

 

Dienstag 19.11.2013 / 20 Uhr
Literaturhaus Schleswig-Holstein, Kiel
 
 

Moderation: Alida Bremer
Deutsche Lesung: Tom Keller

 
Lesung und Gespräch
 

Edo Popović, geboren 1957 in Livno, Bosnien und Herzegowina, ist ein Schriftsteller europäischen Formats, der aus dem „Underground“ kam und dieser Bewegung einen kroatischen Weg hinzufügte. Die Erfahrung des sich von den Fronten nicht blenden lassenden Kriegsreporters, mischt sich mit der der literarischen und politischen Befreiung. In der nördlichsten Lesung von na brodu wird Edo Popović seinen Roman Aufstand der Ungenießbaren (aus dem Kroatischen übersetzt von Alida Bremer) - siehe auch 8. Oktober in München - vorstellen und über seinen Ort des Schreibens sprechen. 

 
 
 
 
Edo Popović
 
Ivana Sajko 

 

Mittwoch 04.12.2013 / 20 Uhr
Literaturbüro Freiburg
 
 

Moderation: Alida Bremer
Deutsche Lesung: Michael Schmitter

 
Lesung und Gespräch
                                            

„Die neue Epoche ist angebrochen, seit Mama auf dem Rücken des gezähmten Stiers dahingleitet. Seine Hörner bestimmen die Entwicklungsrichtung. In diese Richtung weht auch der Wind, der die Zukunft bringt. In diese Richtung wachsen Lebensstandard und Tulpen.“ (Ivana Sajko in Europa. Monolog für Mutter Europa und ihre Kinder)

„Es gibt viele Schriftsteller, aber wenig Literatur. Die Schriftsteller sind zu Handwerkern geworden und die Leser zu Käufern. Was gut verkauft wird, ist gesund. Was nicht verkauft wird, ist krank, bedrohlich und hat zu verschwinden.“ (Edo Popović in Der Aufstand der Ungenießbaren).



logos bottom